Start › Land & Leute: Länderinformationen Uganda › Die Wirtschaft von Uganda: Auf dem Weg nach oben › Industrie und Export von Uganda
Der Außenhandel bewegt sich noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau, befindet sich aber im Wachsen. Für den Export bestimmt sind die Bodenschätze Metalle Gold, Kupfer, Kobalt sowie Kalkstein.
Auch die industrielle Produktion steckt noch in den Kinderschuhen. Neben Zementfabriken und Brauereien haben Zuckergewinnung und Tabakverarbeitung die größten Produktionsstätten. Mangelnde Versorgung mit Strom schränkt die Produktion zeitweise ein, denn der steigende Verbrauch an Energie wird durch die Kraftwerke kaum mehr gedeckt.
Der Strom stammt fast vollständig aus Wasserkraft; mit Bujagali (250 MW, 2012) und Karuma (600 MW, 2024) am Nil kamen zuletzt große Kraftwerke hinzu. Beim gesamten Energieverbrauch dominiert dagegen weiterhin Biomasse (Holz und Holzkohle). Insbesondere bei niedrigem Pegelstand wird es regelmäßig eng mit der Versorgung, so dass lange über ein neues Kraftwerk bei den Bujagali-Fällen am Nil nachgedacht wurde. Das Bujagali-Kraftwerk (250 MW) ging am 8. Oktober 2012 in Betrieb und verdoppelte damals die Stromversorgung des Landes. Größte Anlage ist heute das Karuma-Kraftwerk am Nil (600 MW, seit September 2024). Doch es gibt auch kritische Stimmen zu diesem Projekt, vor allem von Seiten von Nicht-Regierungsorganisationen.
Weiterführende Links
- Bericht zur Grundsteinlegung für das Kraftwerk an den Bujagali-Fällen im „New Vision Online“
- Stellungnahme von International Rivers: “ Report on Bujagali Hydropower Project, Uganda (Größe: 181 kB; Downloads bisher: 6811; Letzter Download am: 26.08.2026) „

