Start › Berggorillas und mehr › Nationalparks: Natur pur in Uganda › Lake-Mburo-Nationalpark Uganda
Highlight dieses knapp 260 km² großen Nationalparks ist der darin liegende Lake Mburo sowie sein Reichtum an Impala-Antilopen. Von diesen Tieren leitet sich der Name der ugandischen Hauptstadt Kampala ab (Kasozi K’Empala = Hügel der Antilopen: Damit war der Nakasero-Hügel in Kampala gemeint, der in Zeiten der Stadtgründung von domestizierten Impala-Antilopen beweidet war). Im Park selbst liegen fünf Seen, in der Region insgesamt 14 – dazu ausgedehnte Sümpfe, die für ein abwechslungsreiches Landschaftsbild sorgen. Da im Schnitt nur rund 800 mm Niederschlag fallen, finden die Besucher weite Flächen mit Schirmakazien in offener Grasebene vor.
Elefanten fehlen hier, doch Löwen tauchen seit etwa 2008 wieder sporadisch auf (keine feste Population). Leoparden, Wasserböcke, Hyänen, Zebras sowie seit 2015 über 30 Rothschild-Giraffen laden zu einem Besuch ein. Interessant sind auch eine Bootsfahrt auf dem See sowie ein von einem Ranger begleiteten Spaziergang durch die Wildnis.
Reit-Safaris der Mihingo-Lodge
Nahezu einzigartig sind die Reit-Safaris der Mihingo-Lodge im Lake-Mburo-Nationalpark. Reit-Safaris sind eine aufregende Möglichkeit, die Tierwelt zu beobachten. Ohne Motorengeräusch und Abgase fühlen Sie sich als Teil der Natur und haben die Chance, auch sehr scheue Tiere zu sehen. Es ist ein berauschendes Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
An der Hauptstraße von Masaka nach Mbarara gelegen ist die Erreichbarkeit sehr gut (230 km von Kampala aus). Unterbringungsmöglichkeiten gibt es vielfältige – angefangen vom Luxus-Zeltcamp (Mantana Safaris) bis hin zu einigen Hütten und Zeltplätzen.
