Start › Berggorillas und mehr › Nationalparks: Natur pur in Uganda › Mgahinga-Gorilla-Nationalpark
Der Mgahinga-Gorilla-Nationalpark ist mit rund 33,7 km² der kleinste Nationalpark Ugandas (1991 gegründet). Er gehört zum Schutzgebiet der Virunga-Vulkane, das sich zum größten Teil auf die Staaten Ruanda und Kongo verteilt. Auf ugandischem Gebiet liegen die drei Vulkan-Gipfel Mt. Sabinyo (3.645 m), Mt. Gahinga (3.474 m) und Mt. Muhavura (4.127 m), wobei der letztere auch den höchsten Punkt des Parks darstellt. Das Klima ist höhenbedingt kühl-gemäßigt und sehr feucht. In den Höhenlagen kann es sogar die eine oder andere Frostnacht geben.
Neben dem Bwindi-Impenetrable-Nationalpark bietet sich Touristen in Uganda nur noch hier die Möglichkeit zum Gorilla-Trekking. Allerdings unter schwierigeren Bedingungen. Inzwischen sind zwei Gorilla-Familien an den Menschen gewöhnt: Nyakagezi (regelmäßige Treks) und Hirwa (seit etwa 2020). Über die aktuelle Lage und den Zustand der Gorillas informieren der Blog der „WildlifeDirect“ und der Verein „Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e. V.“ (Internet-Links finden Sie am Ende der Seite).
Neben dem Gorilla-Trekking bietet der Regenwald hier außerdem Gelegenheit, sich die artenreiche Fauna und Flora auf verschiedenen Wanderwegen anzusehen. Wer gut trainiert ist, kann bis auf die höchsten Gipfel des Parks aufsteigen.
500 km sind von Kampala aus zu fahren, 213 km von Mbarara und 70 km von Kabale. Der längste Teil der Strecken ist geteert. Ebenso wie beim Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt auch hier für die Reisezeit: Fahren Sie hin, sobald Sie einen Erlaubnisschein für das Gorilla-Trekking ergattern konnten! Ansonsten sind Reisen außerhalb der Hauptregenzeiten (April/Mai und Oktober/November) etwas angenehmer. Hotels und Zeltplätze finden Sie direkt am Eingangstor sowie in den nahegelegenen Städten Kisoro und Kabale.
Weiterführende Links
- Website von „WildlifeDirect“
- Website des Vereins „Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e. V.“
- Website der Uganda Wildlife Authority
