Start › Berggorillas und mehr › Nationalparks: Natur pur in Uganda › Ruwenzori-Nationalpark
Der 996 km² große Ruwenzori-Nationalpark schützt den zentralen Bereich des gleichnamigen Gebirges an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Entstanden sind die Berge mit dem Einbruch des ostafrikanischen Grabens. Der höchste Gipfel, die Margherita-Spitze des Mt. Stanley, stellt mit 5.109 Metern den dritthöchsten Punkt in Afrika dar, und bietet den seltenen Anblick von Schnee und Eis am tropischen Äquator. Höhenbedingt findet man an diesem Gebirge sehr unterschiedliche Vegetationszonen: Berg und Bambuswälder, krautige Baumpflanzen bis zur alpinen Höhenvegetation.
Neben der einzigartigen Pflanzenwelt gibt es am nebligen Ruwenzori-Gebirge interessante Routen für Bergwanderer und Bergsteiger. Wer zur Margherita-Spitze aufsteigen will, plant heute sieben bis neun Tage ein (Central Circuit bzw. Kilembe Trail).
Auch hier geht die Gründung des Parks in erster Linie auf die Schutzfunktion für das Grundwasser zurück. Die besten Zeiten zum Bergwandern sind Mitte August oder Mitte Dezember, denn außerhalb dieser Zeiten ist es sehr, sehr regnerisch.
Von Kampala aus sind es via Mbarara rund 380 km über geteerte Straßen. Auch von Kasese, Ibanda und Fort Portal erreicht man die Eingangsbereiche des Parks sehr gut. In Kasese gibt es auch eine kleine Landebahn für Chartermaschinen.
Wer die fünftägige Wanderung in Angriff nehmen will, dem stehen Wanderhütten mit Selbstversorgung zur Verfügung. Zu längerem Aufenthalt laden einige Hotels in Kasese ein.
Weiterführende Links
- Hintergrundinformationen zum Ostafrikanischen Grabenbruch
