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Schutzgebiete in Uganda: Noch mehr Natur

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Neben den Nationalparks hat Uganda zahlreiche weitere Schutzgebiete ausgewiesen – Wildreservate und Community-Wildlife-Gebiete, hauptsächlich im Westen, Südwesten und Nordosten. Mit der Hochstufung von sechs Reservaten zu Nationalparks (September 2025) hat sich die Flächenverteilung zuletzt verschoben.

Ziwa Rhino Schutzgebiet

Breitmaulnashörner im Ziwa Rhino Schutzgebiet in UgandaVon diesen Schutzgebieten ist das Ziwa Rhino Sanctuary besonders hervorzuheben. Denn hier wird – getragen vom Rhino Fund Uganda, der Uganda Wildlife Authority und internationalen Unterstützern – versucht, die einst ausgerotteten Breitmaulnashörner in Uganda wieder anzusiedeln.

Begonnen wurde das Projekt 2005 mit sechs Nashörnern aus Kenia und den USA, die zunächst im Wildlife Education Center in Entebbe untergebracht wurden. Die Tiere leben in einem eingezäunten, rund 70 km² großen Areal unter strenger Bewachung. Heute leben hier mehr als 50 Weiße Nashörner – zuletzt kamen im Dezember 2025 acht weitere aus Südafrika hinzu. Die Auswilderung hat bereits begonnen: 2026 wurden nach Jahrzehnten wieder Nashörner in Uganda angesiedelt – acht im Kidepo-Valley-Nationalpark, vier im Ajai-Wildreservat.

Helfen Sie den Breitmaulnashörnern durch Ihren Besuch

Um den Schutz der Nashörner zu gewährleisten, sind mehrere Dutzend hauptamtliche Helfer und Ranger im Dauereinsatz. Mit einem Besuch des Schutzgebietes unterstützen Sie das Projekt und gewährleisten die ausreichende Entlohnung der Helfer.

Dafür bekommen Sie die Nashörner zu Gesicht. Vom Eingang des Parks fahren Sie mit einem Ranger in die unmittelbare Nähe der Nashörner. Nach einem kurzen Fußmarsch durch das Gelände können Sie die Tiere dann aus nächste Nähe in Ruhe beobachten.

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