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Nationalparks: Natur pur in Uganda

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Elephanten im Murchison-Falls Nationalpark Einmal in Afrika, muss jeder Reisende eine Safari in einen Nationalpark machen. Die unberührte Natur, die Ruhe und die ungewohnte (wilde) Tierwelt machen eine solche Safari in Afrika zu einem unvergesslichen Erlebnis. Besonders bekannt ist Uganda natürlich wegen seiner Berggorillas. Aber auch Ornithologen und Schmetterlingsliebhaber finden in Uganda eine ungemein große Artenvielfalt vor.

16 Nationalparks lassen kaum Wünsche offen

Uganda bietet Ihnen für Ihre Safari in Afrika mit insgesamt 16 Nationalparks (seit September 2025) eine sehr große Auswahl. Fast alle dieser Nationalparks liegen in der westlichen und damit feuchteren Landeshälfte Ugandas. Dennoch hat jeder von ihnen seine Besonderheiten. Gemeinsam haben alle Parks, dass hier wundervolle Naturerlebnisse auf Sie warten.

Name Größe in km² Entfernung von Kampala
Murchison-Falls-Nationalpark 3.877 230
Queen-Elisabeth-Nationalpark 1.978 400
Kidepo-Valley-Nationalpark 1.442 700
Mount-Elgon-Nationalpark 1.145 250
Ruwenzori-Nationalpark 996 390
Kibale-Nationalpark 766 350
Toro-Semliki-Nationalpark * 542 320
Bwindi-Impenetrable-Nationalpark 331 450
Kigezi-Nationalpark * 265 400
Lake-Mburo-Nationalpark 260 240
Semliki-Nationalpark 220 390
Katonga-Nationalpark * 207 280
Kyambura-Nationalpark * 156 380
Bukaleba-Nationalpark * 97 120
Echuya-Nationalpark * 34 470
Mgahinga-Gorilla-Nationalpark 33,7 500

* Im September 2025 zum Nationalpark hochgestuft (zuvor Wild- bzw. Waldreservat).

Die drei größten Parks gehören auch zu den ältesten: Murchison Falls und Queen Elizabeth wurden bereits 1952 ausgewiesen, der Kidepo-Valley-Nationalpark folgte 1962. Ihre Entstehung haben sie der Schlafkrankheit zu verdanken, die durch die Tsetse-Fliege übertragen wird. Deren starkes Aufkommen Anfang des 20. Jahrhunderts hat dazu geführt, dass man große Gebiete für mehrere Dekaden evakuieren musste. In dieser Zeit konnten sich die Tierpopulationen und die Natur dann ungestört entwickeln. Anfang der 50er Jahre wurden die Regionen dann zu Nationalparks erklärt.

Die sieben weiteren Nationalparks sind aus ökologischen Gründen eingerichtet worden. Sie befinden sich nämlich in Gebieten, die für die Trinkwasserversorgung und -qualität eine hohe Bedeutung haben.

Murchison-Falls-Nationalpark

Der Murchison-Falls-Nationalpark ist der größte aller Nationalparks in Uganda. Auf fast 3.900 km² wartet hier … Lesen Sie mehr…

Queen-Elisabeth-Nationalpark

Nur halb so groß wie der Murchison-Falls Nationalpark, aber landschaftlich noch abwechslungsreicher ist der Queen-Elisabeth-Nationalpark … Lesen Sie mehr…

Kidepo-Nationalpark

Der drittgrößte Nationalpark in Uganda ist der Kidepo-Park. Sehr abgeschieden liegt er im äußersten Nordosten Lesen Sie mehr…

Mount-Elgon-Nationalpark

Das Herzstück des 1.146 km² großen Mount-Elgon Nationalparks ist sein Namensgeber: Der 4.321 Meter hohe … Lesen Sie mehr…

Ruwenzori-Nationalpark

Der 996 km² große Ruwenzori-Nationalpark schützt den zentralen Bereich des gleichnamigen Gebirges an der Grenze … Lesen Sie mehr…

Kibale-Nationalpark

Der Kibale-Park ist aus einem ehemaligen Waldreservat hervorgegangen und erhielt 1993 den Status eines … Lesen Sie mehr…

Bwindi-Impenetrable-Nationalpark

Seit 1991 besteht der 331 km² große Bwindi-Impenetrable-Nationalpark im Südwesten Ugandas. In Höhenlagen von … Lesen Sie mehr…

Lake-Mburo-Nationalpark

Highlight dieses knapp 260 km² großen Nationalparks ist der darin liegende Lake Mburo sowie sein Reichtum an … Lesen Sie mehr…

Semliki-Nationalpark

Dieser Nationalpark unterscheidet sich landschaftlich von den anderen dadurch, dass er sich auf einer Höhe von durchschnittlich … Lesen Sie mehr…

Mgahinga-Nationalpark

Der Mgahinga-Gorilla-Nationalpark ist mit rund 34 km² der kleinste und jüngste Nationalpark in Uganda. Er gehört zum Schutzgebiet … Lesen Sie mehr…

Die sechs neuen Nationalparks (seit September 2025)

Im September 2025 hat Ugandas Regierung sechs Schutzgebiete zu Nationalparks erklärt. Uganda zählt damit 16 Nationalparks – die neuen Parks verteilen sich über das ganze Land und ergänzen die bekannten Ziele ideal:

  • Bukaleba-Nationalpark (Mayuge, Victoriasee; rund 97 km²): Wald- und Seeuferlandschaften mit über 47 Vogelarten – ideal für Vogelbeobachtung, Waldwanderungen und Bootstouren.
  • Echuya-Nationalpark (Kisoro/Rubanda; rund 34 km²): Bambus- und Bergwald am Albertine Rift mit seltenen Vogelarten und Begegnungen mit der Batwa-Kultur.
  • Katonga-Nationalpark (Kyenjojo/Kamwenge; rund 207 km²): Feuchtgebiete und Papyrus am Katonga-Fluss – Kanutouren, Sitatungas und über 150 Vogelarten.
  • Kigezi-Nationalpark (Rukungiri; rund 265 km²): Savannenkorridor zum Queen-Elizabeth-Nationalpark mit Elefanten, Büffeln und Kranichen.
  • Kyambura-Nationalpark (Rubirizi; rund 156 km²): die berühmte Kyambura-Schlucht mit ihren an Menschen gewöhnten Schimpansen.
  • Toro-Semliki-Nationalpark (Ntoroko/Kabarole; rund 542 km²): Savannen und Wälder zwischen Ruwenzori-Gebirge und Albertsee mit Uganda-Kobs und Elefanten.

Hinweis: Die touristische Infrastruktur der neuen Parks ist teils noch im Aufbau. Aktuelle Informationen gibt die Uganda Wildlife Authority (UWA).