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Berggorillas in Uganda

Berggorilla SilberrückenEs gibt zwei Subspezies des östlichen Gorillas, von denen eine die Berggorillas (Gorilla beringei beringei) sind. Die Gorillas teilen sich in zwei Populationen auf. Eine davon lebt im Bwindi Nationalpark im Südwesten von Uganda. Die andere Population lebt in den Virunga-Vulkanbergen und teilt sich auf auf drei Nationalparks:

  • Mgahinga Nationalpark in Südwest-Uganda
  • Volcanoes Nationalpark in Nordwest-Ruanda
  • Virunga-Nationalpark im Osten der Demokratischen Republik Kongo

Ausgewachsene Berggorillas erreichen beachtliche Ausmaße: Die männlichen Tiere werden knapp 2 Meter groß und die Arme haben ein Spannweite bis zu 2,3 Metern. Das Gewicht liegt bei bis zu 220 kg. Die weiblichen Tiere sind deutlich kleiner und wiegen um die 100 kg.

Das im Gegensatz zu anderen Affenarten dickere Fell der Berggorillas ermöglicht ihnen ein Leben in den relativ kühlen Bergregionen. Wegen der grau-silbernen Farbe des Fells auf dem Rücken der ausgewachsenen Männchen nennt man sie „Silberrücken“. Das Haar ist an dieser Stelle kürzer als an anderen Körperstellen.

Die meiste Zeit halten sich die Gorillas auf dem Boden auf. Um an Nahrung zu gelangen klettern sie aber auch auf Bäume. Dabei helfen ihnen die langen Arme, die länger sind als die Beine. Aktiv sind die Berggorillas bei Tageslicht von 6:00 Uhr morgens bis 18:00 Uhr abends, wobei sie die meiste Zeit mit dem Fressen beschäftigt sind.

Berggorillas sind Pflanzenfresser und bevorzugen hauptsächlich Blätter, Äste und Zweige von mehr als 100 Pflanzenarten. Baumrinde, Früchte, Blumen und Wurzeln runden den Speisezettel ab. Die männlichen Tiere vertilgen dabei bis zu 30 kg, die Weibchen knapp 20 kg pro Tag.

Zum Schlafen bauen sich die Gorillas Nester am Boden mit Pflanzenmaterial der Umgebung, und jeden Tag bauen sie sich ein Neues.

Berggorillas: Mutter mit BabyBei der Geburt wiegen Berggorillas nicht mehr als 2 kg. In den ersten Monaten bleiben die Neugeborenen stets bei der Mutter, meist auf dem Rücken reitend. Mit ca. 5 Monaten beginnen sie auch zu Laufen. Die ersten 6 Monaten leben sie ausschließlich von der Muttermilch, und fangen dann an, auch Pflanzen zu fressen.

Berggorillas leben in Gruppen von fünf bis dreißig Individuen zusammen, die durch die Wälder streifen. Der Anführer der Gruppe verteidigt also kein bestimmtes Territorium, sondern nur seine Gruppe. Meist haben die Gruppen nur einen Silberrücken und einige wenige jüngere männliche Gorillas. Der Silberrücken bestimmt wohin man sich bewegt, er schützt die Gruppe vor Gefahren von außen und fungiert als Mediator bei internen Konflikten.

Gorilla-Safaris, Gorilla-Trekking im Bwindi Nationalpark

Der Bwindi Nationalpark in Uganda beherbergt mit rund 350 Individuen fast die Hälfte aller weltweit lebenden Berggorillas. Für Gorilla-Safaris bieten sich hier vier Gruppen an:

  • Mubare-Gruppe (10 Gorillas, 1 Gorilla silverback) seit 1939
  • Habinyanja-Gruppe (18 Gorillas, 1 Gorilla silverback) seit 1998
  • Rushegura-Gruppe (10 Gorillas ,1 Gorilla silverback) seit 2002
  • Nkuringo-Gruppe (19 Gorillas, 2 Gorilla silverbacks) seit 2004.

Berggorilla in UgandaUm die Berggorillas zu schützen ist das Gorilla-Trekking stark eingeschränkt und es gelten strenge Regeln. So müssen zum Beispiel alle Touristen kerngesund sein. Wegen der strengen Regeln sollte man mindestens 3 Monate im Voraus einen der begehrte Besuchsscheine beantragen.

Gorilla-Trekking im Bwindi Nationalpark bedeutet lange, anstrengende Fußmärsche mitten durch den dichten Regenwald. Deshalb sollte man eine gute Portion körperliche Fitness mitbringen. Die Ausflüge starten morgens um 8:30 Uhr. Die Ausrüstung sollte unbedingt beinhalten:

  • Trekking-Schuhe und Regenkleidung
  • Sonnenlotion, Hut, Insektenschutz
  • Marsch-Verpflegung

Wenn man die Berggorillas beobachten will sind strenge Regeln zu beachten:

  • Niemand darf den Nationalpark betreten, wenn er krank ist (z. B. Durchfall, Erkältung)
  • Die Touristengruppe muss immer eng beisammen bleiben und man muss einen Abstand von mindestens 7 Metern zu den Gorillas einhalten
  • Blitzlichter sind nicht erlaubt
  • Man darf im Umkreis von 200 Metern zu den Gorillas nicht essen oder rauchen, und Müll ist generell zu vermeiden.

Für ausländische Touristen liegen die Preise für Erlaubnisscheine pro Person bei rund 400 EUR. Weitere Informationen und Erlaubnisscheine erhält man unter den folgenden Adressen:

Uganda Wildlife Authority
Plot 7 Kira Road, Kamwokya
P.O. Box 3530 Kampala, Uganda
Tel: +256-41-346287,355000
Fax: +256-41-346291
E-Mail: uwa@uwa.or.ug
Web: www.uwa.or.ug

oder

Bwindi Impenetrable National Park
P.O. Box 862 Kabale, Uganda
Tel: +256-486-24121
E-Mail: gorilla.bmca@uwa.or.ug,
Web: www.uwa.or.ug

oder

Uganda Tourist Board
Impala House, Kimathi Avenue,
P.O. Box 7211, Kampala Uganda
Tel: +256-41-342196/7 Fax: 256-41-342188
E-Mail: utb@starcom.co.ug,
Web: www.visituganda.com

Eine Begegnung der anderen Art

Auf diesem Video ist festgehalten, wie eine Gruppe von Berggorillas in das Camp des Bwindi Nationalparks spaziert und mal nach dem Rechten sieht ...



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